Inhalt: Gewährleistungsschaden: Arbeiten an Schlossbrücke verlängert

Gewährleistungsschaden: Arbeiten an Schlossbrücke verlängert

Letzter Sanierer hängt sich dran - Staus ab Monatsmitte?

  • Die Arbeiten an der Schlossbrücke könnten noch bis Ende Juli weitergehen.     Foto: SeitzDie Arbeiten an der Schlossbrücke könnten noch bis Ende Juli weitergehen. Foto: Seitz
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Neustadt (os). Anders als erwartet sind die Sanierungsarbeiten an der Schlossbrücke nicht in der vergangenen Woche beendet worden. Das hat gleich zwei mit einander verbundene Gründe. Zum einen verzögerten sich die Arbeiten der aktuell tätigen Firma um wenige Tage. Bei den Maßnahmen unter der Brücke war festgestellt worden, dass an Ausbesserungen, die 2018 erfolgt waren, Farbe abblättert. „Das ist ein Gewährleistungsschaden“, erklärt Verkehrskoordinator Benjamin Gleue. Die zuständige Firma wurde kontaktiert - und hatte unerwartet Kapazitäten, um direkt tätig zu werden. „Die hängen sich nun direkt dran und nutzen die bereit eingerichtete Baustellenabsperrung weiter“, sagt er. Diese Arbeiten könnten bis Monatsende dauern.

Ab Mitte Juli könnte es dann aber verlängerte Staus vor den Baustellenampeln geben. Weil in Bordenau der rote Fahrradschutzstreifen vom 13. Juli an aufgebracht werden soll, wird der Bereich ab der Scharnhorstbrücke teilweise voll gesperrt sein. „Dann haben wir in Neustadt Verkehr wie zu Hochwasserzeiten“, so Gleue. Die Stadtverwaltung will nun klären, ob die Maßnahme in Bordenau verschoben werden kann, um die Überschneidung zu verhindern.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1112 vom 04.07.2020