Inhalt: Wieder ein Spatenstich

Wieder ein Spatenstich

Neues Feuerwehrhaus stellt Weichen für die Zukunft

  • Graben den Boden für die Kameras um (v.li.): Ortsbürgermeister Wilfried Schneider, Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Christine Nothbaum, Bürgermeister Dominic Herbst, Stadtbrandmeister Robert Krenz und der stellvertretende Ortsbrandmeister Karsten Schneider.   Foto: TautenhahnGraben den Boden für die Kameras um (v.li.): Ortsbürgermeister Wilfried Schneider, Neustadts stellvertretende Bürgermeisterin Christine Nothbaum, Bürgermeister Dominic Herbst, Stadtbrandmeister Robert Krenz und der stellvertretende Ortsbrandmeister Karsten Schneider. Foto: Tautenhahn
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Otternhagen (tau). Schon wieder ein erster Spatenstich für den neuen Bürgermeister. Im Moment häufen sich die Termine und Dominic Herbst eilt von einer Baustelle zur nächsten. Am Mittwoch griff er in Otternhagen zum Arbeitsgerät, um dort den Bau des neuen rund 2,1 Millionen Euro teuren Feuerwehrstützpunktes offiziell einzuläuten. In rund einem Jahr soll das Gebäude fertig sein. Ortsbürgermeister Wilfried Schneider wünscht sich Oktober, die Planer gehen aber eher von November 2020 aus. Stadtbrandmeister Robert Krenz ist guter Dinge. Er sagte: „Es ist ja kein Flughafen, der hier gebaut werden soll“.

Für Otternhagen sei das Projekt dennoch ein Meilenstein, erklärte Jörg Homeier, Fachbereichsleiter Infrastruktur bei der Stadt Neustadt. „Hier werden Werte geschaffen.“ Er sprach von einem gelungenen Entwurf, in dem Verblendmauerwerk und ein Satteldach vorgesehen seien. Von der Architektur passe sich das neue Gebäude, das die nächsten Jahrzehnte genutzt werden soll, daher dem Ortsbild an. Die Fahrzeughalle nebenan werde transparent gestaltet und biete genug Platz für weitere Anschaffungen für die Stützpunktwehr im Osten des Stadtgebietes.

Im Vorfeld wurde in den Gremien viel diskutiert. Es galt, die Fragen nach Ausstattung und Budget zu klären. Erfreulich sei, dass unterm Strich von der Ursprungsplanung nicht mehr groß abgewichen wurde, wie der stellvertretende Ortsbrandmeister Karsten Schneider feststellte. Bürgermeister Dominic Herbst wies darauf hin, dass die Stadt sehr viel Geld in die Hand nehme, dies aber auch absolut gerechtfertigt sei. Die Feuerwehr leiste viel und übernehme neben den klassischen Aufgaben der Brandbekämpfung auch eine gesellschaftliche Funktion im Dorf. Mit dem Spatenstich würden daher die Weichen für eine gute Zukunft in Otternhagen gestellt.

Das neue Feuerwehrhaus entsteht am Standort des alten. Dieses war im Sommer abgerissen worden. Die Ortsfeuerwehr mit den über 50 Aktiven ist derzeit in einer nahen Scheune untergebracht. Gerade mit Beginn der kalten Jahreszeit stellt sich das Provisorium zunehmend als Herausforderung dar, wie die Pressesprecherin der Ortsfeuerwehr, Martina Fachmann, der Neustädter Zeitung sagte. So gebe es unter anderem Probleme mit Ladegeräten, aber auch Ausrüstungsgegenstände wie die Zelte der Jugendfeuerwehr könnten hier in der nasskalten Umgebung nicht gelagert werden.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1080 vom 23.11.2019