Inhalt: Nichts geht voran am Bahnhofsvorplatz - Investor wartet immer noch auf Baurecht

Nichts geht voran am Bahnhofsvorplatz - Investor wartet immer noch auf Baurecht

Parkplatz wird langsam zur Seenlandschaft - Baubeginn ungewiss

  • So sieht es derzeit noch aus am Bahnhof, ...  Fotos: SeitzSo sieht es derzeit noch aus am Bahnhof, ... Fotos: Seitz
  • ... so könnte es bald dort aussehen.  Repro: Rahlfs Immobilien... so könnte es bald dort aussehen. Repro: Rahlfs Immobilien
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Neustadt (os). Eine Pfütze neben der nächsten - der Parkplatz auf der Ostseite des Bahnhofs gibt aktuell kein schönes Bild ab. Dabei sollte es dort derzeit eigentlich schon ganz anders aussehen. „Ich würde lieber heute als morgen anfangen zu bauen“, sagt Investor Dirk Wilhelm Rahlfs. Geplant war das auch für dieses Frühjahr, aber die nötigen planungsrechtlichen Voraussetzungen liegen nicht vor.

„Eigentlich sollte der Bebauungsplan bis Ende 2018 stehen“, sagt der Neustädter, der sich im Februar 2018 bei der Ausschreibung der Wirtschaftsbetriebe für eine Bebauung des Areals durchgesetzt hatte. „Diese Ausschreibung enthielt ganz klare Vorgaben, an die wir uns sehr genau gehalten haben“, erklärt der Projektentwickler.

Stadtsprecherin Pamela Klages hielt sich bei einer NZ-Anfrage eher bedeckt: „Details in der Erschließung über den ZOB zwischen Region, Stadt und Investor sind noch offen.“ Mehr mag die Verwaltung dazu nicht sagen.

Nach Informationen der Neustädter Zeitung herrscht allerdings wohl schon in der Verwaltung keine Einigkeit über die Wegeführung, Zu- und Abfahrten sowie Stellplätze. Wie es dazu kommt, bleibt mangels städtischer Äußerung unklar. „Wir haben die städtebaulichen Rahmenbedingungen, die der Rat im August 2017 beschlossen hat bei der Ausschreibung eins zu eins umgesetzt“, sagt Thomas Reimann, Prokurist bei den Wirtschaftsbetrieben Neustadt, die Grundstückseigentümer sind. Er findet es schade, dass das Projekt mit großem Nachdruck vorangetrieben wurde, nun aber schon lange nichts passiert.

„Wir haben mit der Bewerbung auch einen Zeitplan abgegeben, der ist längst hinfällig“, macht Investor Rahlfs klar. Seit dem Zuschlag für das Projekt habe sich aber in Sachen Planungsrecht kaum etwas getan, mehrere Gespräche - zuletzt bei der Region - brachten keine entscheidenden Fortschritte. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Planungen stehen, die Flächen sind theoretisch vergeben, nur bauen können wir nicht“, ärgert sich der Investor. Da er für das in Erbpacht vergebene Grundstück schon jeden Monat zahlt, fordert Rahlfs, dass es nun zügig vorangeht. „Spätestens Anfang kommenden Jahres erwarte ich, dass die Baugenehmigung vorliegt“, sagt er.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1053 vom 18.05.2019