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Erst Sommer, dann Laub

Stellvertreter wird neuer Ortsbürgermeister

  • Frisch in ihrer neuen Ämter gewählt, führten Johannes-Jürgen Laub und Magdalena Rozanska die Ortsratssitzung fort. Fotos: KrämerFrisch in ihrer neuen Ämter gewählt, führten Johannes-Jürgen Laub und Magdalena Rozanska die Ortsratssitzung fort. Fotos: Krämer
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Neustadt (cck). Wichtiges hatte Klaus-Peter Sommer bei der Ortsratssitzung am Mittwoch zu verkünden. Bereits im Dezember hatte er in einem Schreiben an Bürgermeister Uwe Sternbeck seinen Amtsverzicht erklärt. Mit einer kurzen Ansprache verabschiedete er sich nun offiziell von seinem Posten als Ortsbürgermeister der Kernstadt. Dann galt es einen Nachfolger zu bestimmten. Mit neun von 15 möglichen Befürwortern entschied sein bisheriger Stellvertreter, Johannes-Jürgen Laub (CDU), die Wahl für sich. Neue Stellvertreterin ist Magdalena Rozanska (SPD).

„Ich wünsche mir, dass mein Nachfolger so zu den Bürgern ist, wie ein Ortsbürgermeister sein soll“, sagte Sommer vor der Wahl. Dieser müsse das Gremium leiten können, aber auch die Ehrungssatzung entsprechend honorieren. Zu den Aufgaben gehöre unter anderem auch bei Jubiläen, wie hohen Geburtstagen und diamantenen Hochzeiten, die Glückwünsche der Stadt zu überbringen. Grußworte gab es auch von Bürgermeister Sternbeck, der Sommers 13-jährige Amtszeit Revue passieren ließ. Er lobte seinen Einsatz für ein neues Rathaus, nannte die gemeinsamen Tage beim Schützenfest und 800-Jahr-Feier der Stadt als prägende Momente.

Überraschend traten zwei Kandidaten zur Wahl an, auf Wunsch eines Mitglieds lief diese geheim ab. Außer Laub stellte sich auch Thomas Iseke (FDP) kurz vor. Wenig überraschend war das Ergebnis: Laub bekam die Mehrheit der Stimmen und ist ab sofort neuer Ortsbürgermeister. Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Magdalena Rozanska - sie wurde einstimmig gewählt - führte er die Sitzung fort. Erfahrung darin hat er bereits. Im Gespräch mit der NZ erzählte er, dass er schon drei Ortsratssitzungen als Stellvertreter leitete, auch repräsentative Aufgaben, wie der Besuch von Jubiläen, seien für ihn nichts Neues.

Seit sechs Jahren lebt der 32-Jährige mit seiner Frau in Neustadt, unterrichtet am Gymnasium Politik, Erdkunde und Religion. Für sein, wenn auch nicht ganz neues Amt, nimmt er sich vor, neue Akzente zu setzen und noch mehr mit den Bürgern ins Gespräch kommen. Kommunikation sei das Stichwort. So könne er sich gut vorstellen, einen Bürgerstammtisch ins Leben zu rufen oder Neubürger zu empfangen. Auch eine Facebook-Seite für den Ortsrat einzurichten und so über aktuelle Themen zu informieren, sei eine Idee.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1035 vom 12.01.2019