Inhalt: Mayar und Greta heißen die ersten Babys im neuen Jahr

Mayar und Greta heißen die ersten Babys im neuen Jahr

Geburtsklinik wünscht sich mehr Hebammen

  • Carolin und Tim Fischer sind glücklich, dass die Geburt von Greta gut verlaufen ist.Fotos: Gade-SchnieteCarolin und Tim Fischer sind glücklich, dass die Geburt von Greta gut verlaufen ist.Fotos: Gade-Schniete
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Neustadt (dgs). Die ersten Neujahrsbabys ließen sich Zeit. In der Nacht zum 2. Januar brachte Ulla Alabbas ihr viertes Kind im Klinikum Neustadt zur Welt. Der kleine Mayar wog bei der Geburt 3065 Gramm und war 52 Zentimeter groß. Am Vormittag des 3. Januar erblickte die kleine Greta das Licht der Welt. Für Carolin und Tim Fischer aus Wunstorf ist es das erste Kind. „Wir sind sehr zufrieden mit der Betreuung hier im Krankenhaus“, erklärten die jungen Eltern nach der Geburt. „Für mich war der kurze Anfahrtsweg ausschlaggebend für die Wahl der Klinik, aber auch die Neugeborenen-Intensivstation für den Fall der Fälle“, sagt die 29-jährige Carolin Fischer.

Insgesamt 1.020 Babys wurden im vergangenen Jahr im Klinikum geboren. „Viel mehr könnten wir personell auch nicht schaffen“, macht Christina von Hörsten, leitende stellvertretende Hebamme, deutlich. Wie überall ist Hebammen-Nachwuchs rar. Dazu wollten viele nicht mehr in einer Klinik arbeiten, sondern gleich in der Nachsorge, berichtet von Hörsten. Für sie sei da der Gesetzgeber gefordert, der die Hebammen-Ausbildung mit einem längeren Klinikeinsatz verknüpfen sollte, rät sie.

Der Einzugsbereich der Geburtsklinik reicht von Garbsen und Wunstorf bis Nienburg. Vermehrt kamen jetzt auch Frauen aus Haste und Bad Nenndorf dazu.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1034 vom 05.01.2019