Inhalt: Bürgerinitiative feiert die Rückkehr zur Ruhe

Bürgerinitiative feiert die Rückkehr zur Ruhe

LKW-Verkehr läuft wieder über die B 6-Leinebrücke

  • Unterstützer und BI-Mitglieder feiern die Rückkehr des Schwerlastverkehrs auf die B 6, dort dürfen jetzt auch wieder Brummis die Leinebrücke überqueren.  Foto: (r).Unterstützer und BI-Mitglieder feiern die Rückkehr des Schwerlastverkehrs auf die B 6, dort dürfen jetzt auch wieder Brummis die Leinebrücke überqueren. Foto: (r).
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Basse/Neustadt (os). Darauf wollten viele anstoßen: Die Bürgerinitiative „Freie Fahrt B 6“ hatte am Donnerstagabend spontan zum Umtrunk geladen, um die am Vortrag erfolgte Freigabe der Leinebrücke für den Schwerlastverkehr zu feiern. Auf den beiden eigentlichen Richtungsfahrbahnen nach Nienburg läuft der Verkehr vorerst einspurig bei Tempo 30. Diese Vorsichtsmaßnahme ist den schmalen Fahrbahnen geschuldet, auf denen sich seit Mittwochmittag nun auch wieder Schwerlaster begegnen können. Das Bauwerk ist auf dieser Seite bereits verstärkt, die andere soll bis zum Sommer fertiggestellt werden. Damit soll die Brücke den Verkehr bis zu einem Neubau noch rund zehn weitere Jahre halten.

„Heute ist nun der Tag, an dem wir sagen können: Wir haben etwas erreicht“, sind die BI-Sprecherinnen Brigitte Trautmann, Sabine von der Lieth und Iris Kahle überzeugt. Das Erreichte sei nur mit Unterstützung vieler möglich gewesen. Vertreter aller Parteien auf unterschiedlichen Ebenen gehören nach ihren Worten dazu, besonders aber die vielen Mitstreiter. Das gute Wetter habe geholfen, den Zeitplan einzuhalten, aber „gedankt sei nicht zuletzt der guten Arbeit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Abteilung Nienburg und den fleißigen Bauarbeitern“.

Rund 30 Unterstützer kamen am Donnerstag zusammen, um die Gläser klingen zu lassen - nach „schweren 20 Monaten Umleitungszeit“. Wie berichtet wird sich die BI nun aber nicht zurücklehnen, sondern weiter aktiv bleiben. „Geblieben sind Straßen, die zeigen, welche gewaltige Schwerlast sie jeden Tag beschädigt hat“, heißt es im aktuellen Newsletter der Aktivisten. Sie wollen sich nun für eine Grundsanierung der gesamten Strecke stark machen. „Aber auch der Brückenneubau liegt noch vor uns“, heißt es weiter. Die zurückgewonnene Ruhe ist wohl nur ein Gewinn auf Zeit.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1032 vom 22.12.2018