Inhalt: Sägespänedepot brennt

Sägespänedepot brennt

Feuerwehr-Einsätze auch in Niedernstöcken und Neustadt

  • Mit einem Schaumteppich löschten Feuerwehrleute den Brand in einer Tannenschonung. Foto: SeitzMit einem Schaumteppich löschten Feuerwehrleute den Brand in einer Tannenschonung. Foto: Seitz
  • In einem Schuppen brannten Sägespäne mit großer Rauchentwicklung.Foto: Feuerwehr MardorfIn einem Schuppen brannten Sägespäne mit großer Rauchentwicklung.Foto: Feuerwehr Mardorf
  • Dicht am Gebäude schwelte in der Kernstadt ein Komposthaufen, die Feuerwehr setzte reichlich Wasser ein. Foto: SeitzDicht am Gebäude schwelte in der Kernstadt ein Komposthaufen, die Feuerwehr setzte reichlich Wasser ein. Foto: Seitz
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Mardorf (os). Aus ungeklärter Ursache ist gestern Vormittag gegen 10.30 Uhr das Sägespänedepot an einem als Lager und Werkstatt genutzten Privatgebäude „Hinterm Dorfe“ in Brand geraten. Bei Kreissägearbeiten hatte der Besitzer plötzlich Qualm bemerkt und wollte selbst mit einem Feuerlöscher zu Werke gehen. Zwischenzeitlich hatten sich aber Flammen so sehr ausgebreitet, dass er die Feuerwehr alarmierte.

Einsatzkräfte aus Mardorf, Schneeren und Neustadt rückten aus, letztere musste nicht mehr eingreifen. Das Feuer war schnell unter Kontrolle, nachdem Mardorfer und Schneerener Feuerwehrleute das Depot geleert und Glutnester gelöscht hatten. Brandursache und die Höhe des Schadens stehen laut Polizeibericht nicht abschließend fest. Die Ermittlungen dauern an.

Den ersten Einsatz des Tages hatten die Ortsfeuerwehren Niedernstöcken und Mandelsloh zu verzeichnen. Kurz vor 6 Uhr wurde Feuer in einer Tannenschonung an der Niedernstöckener Straße gemeldet. Liegende Stämme und noch stehende Bäume brannten aus unbekannter Ursache. Die Flammen waren ebenfalls schnell gelöscht, mit einem Schaumteppich ließ Einsatzleiter Lars Bergmann auch Vorkehrungen gegen wieder aufflammende Glutnester auf dem trockenen Boden treffen. Nach 30 Minuten konnten erste Einsatzkräfte wieder einrücken.

Der schwelende Komposthaufen direkt neben einem Mehrfamilienhaus an der Arndtstraße beschäftigte ab kurz vor 20 Uhr die Feuerwehr in der Kernstadt. Mit reichlich Wasser wurden die Reste durchnässt, bis auch die Wärmebildkamera keine Glutnester mehr zeigte. Die Brandursache ist auch hier unklar. Schon gegen 17.30 Uhr hatte die Kernstadt-Feuerwehr ausrücken müssen. In einem Mehrfamilienhaus am „Kleinen Tösel“ hatte jedoch nur ein Rauchmelder eine Fehlfunktion gehabt.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1019 vom 22.09.2018