Inhalt: Prävention zur dunklen Jahreszeit: Telefonbetrug bleibt verbreitet

Prävention zur dunklen Jahreszeit: Telefonbetrug bleibt verbreitet

Leichter Anstieg bei Wohnungseinbrüchen im Stadtgebiet

  • Joachim Schultze unterhält sich mit der Kontaktbeamtin Pamela Hoffmann auf dem Heini-Nülle-Platz über Telefonbetrug und die Finesse von Betrügern.   Foto: MaibaumJoachim Schultze unterhält sich mit der Kontaktbeamtin Pamela Hoffmann auf dem Heini-Nülle-Platz über Telefonbetrug und die Finesse von Betrügern. Foto: Maibaum
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Neustadt (tma). In den Wintermonaten haben es Einbrecher durch die langanhaltende Dunkelheit bei Wohnungseinbrüchen einfacher. Um den Taten entgegenzuwirken klärt die Polizei zu dieser Zeit in einer Präventionswoche mit dem Infomobil auf.

Die Fragen bei der Zwischenstation in der Fußgängerzone waren pünktlich zum Wochenmarkt unterschiedlich. Von der Fahrradregistrierung über die Maskenpflicht bis hin zum Enkeltrick wurden viele Themen von den Bürgern aus angesprochen. Letzteres beschäftigt die Beamten immer mehr. „Gerade bei Telefonbetrug und Schockanrufen haben wir jeden Tag neue Delikte und Anzeigen“, berichtet die Kontaktbeamtin Pamela Hoffmann.

Ihr Empfehlung kennen einige Passanten schon: „Gleich auflegen“. „Das kommt vor, ich stehe noch im Telefonbuch und habe eine vierstellige Nummer“, erzählt der Otternhagener Joachim Schultze. Viele ältere Menschen seien aber besonders anfällig, weil sie allein wohnen und sich über jeden Anruf freuen. Die Einsamkeit macht auch anfällig für falsche Polizisten und Handwerker, die so leicht in Wohnungen eindringen können.

Doch generell schrecken belebte Häuser eher ab, so Hoffmann. Sie empfiehlt daher zu beleuchten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1192 vom 15.01.2022