Inhalt: Bald neue Baugrundstücke am „Rampshope“

Bald neue Baugrundstücke am „Rampshope“

Mit Regenwasserversickerungsfläche und alternativem Energiekonzept

Schneeren (dgs). „Sehr zufrieden“ zeigt sich Ortsbürgermeister Stefan Porscha darüber, dass mit dem Bebauungsplan „Rampshope“ endlich neue Bauplätze im Dorf in Aussicht stehen. „Der Bedarf ist da, wir sind schon seit Jahren auf der Suche nach einem geeigneten Gebiet“, sagt Porscha. Immerhin 18 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe machten die Suche aber nicht einfach. Nun steht der Bebauungsplan am 26. Januar im Ortsrat auf der Tagesordnung.

Das Dorf soll „maßvoll“ wachsen, neue Baugebiete nur zur Deckung des Eigenbedarfs entwickelt werden und Kita sowie Grundschule nicht überlasten, heißt es in der Beschlussdrucksache der Verwaltung. Das Plangebiet befindet sich östlich des Baugebietes „Rötzberg Ost“ und hat eine Gesamtgröße von rund 2,5 Hektar. Hier sollen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Am Rand der Grundstücke ist ein fünf Meter breiter Pflanzstreifen vorgesehen, der den neuen Ortsrand zur freien Landschaft eingrünen soll.

Der erste Bauabschnitt wird laut Verwaltung im Süden entwickelt und umfasst 15 Grundstücke sowie eine Regenwasserversickerungsfläche. In der Mitte ist eine platzartige Aufweitung vorgesehen, die im ersten Bauabschnitt als Wendehammer dient. Der zweite Abschnitt mit rund zwölf Grundstücken soll erst entwickelt werden, wenn mindestens 70 Prozent im ersten veräußert sind.

Anwendung finden sollen im Neubaugebiet die vom Rat der Stadt beschlossenen Vorgaben zum Klimaschutz. Der Erschließungsträger - laut Porscha ist bereits einer gefunden - wird verpflichtet, alternative Energiekonzepte zu prüfen. Das bereits betriebene Nahwärmenetz des Dorfes sei für das außerhalb liegende Gebiet nicht geeignet, meint Porscha. Auf 30 Prozent der Fläche müssen außerdem Häuser im KfW 40 Standard errichtet werden.

Erschlossen wird das Baugebiet vom „Rötzberg“ aus, dort befindet sich auch bereits ein öffentlicher Spielplatz. Auf der anderen Seite führt ein Fußweg aus dem Baugebiet direkt auf den Wirtschaftsweg „Am Saalbrink“ in die freie Landschaft.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1192 vom 15.01.2022