Inhalt: Jürgen Winkler verstärkt ab sofort die Arbeit des „Weißen Rings“

Jürgen Winkler verstärkt ab sofort die Arbeit des „Weißen Rings“

  • Verstärkt die Arbeit des „Weißen Rings“ vor Ort: der ehemalige Kriminalhauptkommissar Jürgen Winkler.   Foto: (r).Verstärkt die Arbeit des „Weißen Rings“ vor Ort: der ehemalige Kriminalhauptkommissar Jürgen Winkler. Foto: (r).
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Neustadt (r/dgs). Verstärkung für den „Weißen Ring“: Jürgen Winkler, bis vor kurzem noch Leiter des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Neustadt, will sich im Ruhestand für den gemeinnützigen Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten engagieren.

Dabei ist ihm Manfred Henze, Leiter des „Weißen Rings“ in der Region Hannover, kein Unbekannter. Henze stand viele Jahre an der Spitze des örtlichen Kommissariats, Winkler war sein Stellvertreter. Henze zeigte sich erfreut über einen „so engagierten ehemaligen Kollegen“. „Er ist als Opferhelfer in unserer Außenstelle eine große Bereicherung, da er Menschen einfühlsam gegenübertritt und diese in schwierigen Situationen begleiten kann“, ist Henze überzeugt. Außerdem sei Winkler durch seine Berufserfahrung „Experte für Prävention“.

Der „Weiße Ring“ steht konsequent an der Seite von Kriminalitätsopfern. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter leisten menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach einer Straftat, begleiten Opfer zur Polizei oder zu Gerichtsverhandlungen, vermitteln bei Bedarf juristischen und psychologischen Beistand und unterstützen in Not geratene Opfer finanziell. Winkler durchlief dazu eine gründliche Einarbeitungsphase mit Hospitationen sowie einem Grund- und Aufbauseminar.

„Den Mut zu haben, sich jemanden anzuvertrauen ist der erste Schritt zur (Selbst-)Hilfe“, lautet der gemeinsame Appell von Henze und Winkler. Nicht immer würden Betroffene den Weg zum „Weißen Ring“ von sich aus finden. Sie hoffen daher, dass Bürger auf die Hilfsmöglichkeit aufmerksam machen, vor allem auf das bundesweite, kostenlose Opfer-Telefon mit der Rufnummer 116 006.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1192 vom 15.01.2022