Inhalt: Sketch-Kabarett füllt die KGS-Mensa bis zum letzten Platz

Sketch-Kabarett füllt die KGS-Mensa bis zum letzten Platz

2G-Regelung soll etwa 40 weitere Plätze ermöglichen

Neustadt (tma). Seit 1947 ist das „Kom(m)ödchen“ aus Düsseldorf eine der renommiertesten Kleinkunst-Einrichtungen der Bundesrepublik. Daher war die Mensa der KGS bei einem Besuch der Vierertruppe auf Einladung des Kulturforums ausverkauft.

Schon von Beginn an machten die Künstler klar, warum sie für bissige politische Satire bekannt sind. Bei einer schnellen Analyse der Wahl wurde festgestellt, dass 1,1 Millionen CDU-Wähler „lieber sterben“, als Armin Laschet zum Kanzler zu machen. Die Opposition werde der Partei aber guttun: „Zukunftsregierung nach 16 Jahren CDU ist wie Feminismus von Kardinal Woelki.“

Der Katholik war anschließend auch Thema eines schnellen Sketches, wo er sich weiterhin weigerte, Skandale aufzuklären und stattdessen versprach, ab 2030 dürften Priester heiraten - jedoch nur ihre Kollegen. Tagesaktuell war auch die gekonnte Persiflage auf eine Polit-Talkshow, das „Leit-Medium“ in der Corona-Krise. Ein Wissenschaftler verwirrte die Zuschauer mit Fremdwörtern und zusammenhangslosen Zahlen, während ein Journalist sich mit einer Figur vom rechten Rand stritt, die das Studio empört verlies, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Der nächste Termin beim Kulturforum am Samstag, 6. November, ist mit der 2G-Regelung geplant. Damit sollen Pausen ohne Masken möglich werden und zudem etwa 40 bis 50 weitere Plätze in der Mensa frei werden.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1179 vom 16.10.2021