Inhalt: Das KFS in heimischen Gefilden mit Kanutour statt Bergwanderung

Das KFS in heimischen Gefilden mit Kanutour statt Bergwanderung

Im kommenden Jahr geht es im Doppeljahrgang nach Wagrain

  • Die Teamer Caroline Meyer (im Kanu, v. li.), Merit Breier, Marvin Bremer, Ole König (links hinten) sowie Fabian Schliesske (rechts) freuen sich auf das KFS in Bordenau.     Foto: MaibaumDie Teamer Caroline Meyer (im Kanu, v. li.), Merit Breier, Marvin Bremer, Ole König (links hinten) sowie Fabian Schliesske (rechts) freuen sich auf das KFS in Bordenau. Foto: Maibaum
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Bordenau (tma). Es hätte im Kirchenkreis der zweite Sommer ohne das beliebte Konfirmandenferienseminar (KFS) werden können, doch Pastoren und Teamer legen nun nach einiger Planungszeit eine Alternative vor. Es geht erneut nicht nach Wagrain, wo nach dem Rückzug vom Jugendhotel Wurzenrainer zwar eine neue Bleibe gefunden wurde, doch mit den Corona-Einschränkungen war eine Reise nach Österreich nicht möglich.

Bevor dieses Projekt 2022 im Doppeljahrgang mit 600 Konfirmanden angetreten wird, geht es für die teilweise bereits konfirmierten Jugendlichen im Juli und August erstmal auf das Gelände zwischen Bordenauer Gemeindehaus und Leine. „Die Teamer haben das das ganze Jahr über Zoom vorbereitet“, berichtet Diakon Dr. Ulf Elmhorst. „Es geht also gruppenweise für jeweils fünf Tage an die frische Luft.“

Auf der Wiese stehen dann einige Schützenfest-Zelte unter denen die „Konfis“ in Neigungsgruppen ein möglichst ähnliches Programm wie in Wagrain erleben sollen - abends geht es allerdings zum Schlafen nachhause. „Das Programm kann man hier auf der Wiese auch unter Auflagen gut umsetzen, aber übernachten funktioniert leider nicht“, so Teamer Marvin Bremer.

Der Ablauf hat mit Themen rund um Glaube und Schöpfung aber auch Nachhaltigkeit große Ähnlichkeiten mit den Themen aus Wagrain, doch „die Jugendlichen stehen im Mittelpunkt“. Somit wird die Bergwanderung nicht zur „Wanderung über die Leinewiesen“ modifiziert, wie Elmhorst scherzt, sondern durch eine zweistündige Kanutour ersetzt. Man könne an der Stelle „die Theologie kurz außen vor lassen“.

Eine wirkliche Alternative für das KFS in Österreich mit seiner Tradition über 20 Jahre soll ab Juli aber explizit nicht etabliert werden, wie die Beteiligten unterstreichen: „Man kann Wagrain nicht einfach herholen.“

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1161 vom 12.06.2021