Inhalt: Alte Sagen erscheinen mit neuen Illustrationen von Marek Konarski

Alte Sagen erscheinen mit neuen Illustrationen von Marek Konarski

Hans-Erich Hergt freut sich über finanzielle Unterstützung

  • Für die Altrewa-Bürgerstiftung überreicht Willi Ostermann (re.) eine Spende an Hans-Erich Hergt vom Museumsvereins.Foto: Gade-SchnieteFür die Altrewa-Bürgerstiftung überreicht Willi Ostermann (re.) eine Spende an Hans-Erich Hergt vom Museumsvereins.Foto: Gade-Schniete
Bild von

Neustadt (dgs). Wenn es um die Geschichte der Stadt geht, ist Hans-Erich Hergt, Vorsitzender des Museumsvereins, immer für eine Überraschung gut. Während der Corona-Zeit - das Museum zur Stadtgeschichte war geschlossen und damit ruhte auch die Arbeit etwas - erinnerte sich Hergt an die vielen Sagen und Geschichten aus dem Neustädter Land, von denen er gehört hatte. So manche davon hat er jetzt zu Papier gebracht, andere wiederum werden von Mit-Autoren wie Hergts ehemaligem Mitstreiter Eberhard Doll oder dem Kreisdirektor a.D. Wolfgang Kunze verfasst.

Im September nun sollen die Geschichten und Sagen als Buch erscheinen. Das Besondere daran werden die Illustrationen des Neustädter Künstlers Marek Konarski sein, der zuletzt mit seiner Frau Anna Niffka Konarski für die künstlerische Darstellung aller Neustädter Ortsteile im Bahnhofstunnel sorgte. Jetzt skizziert er farbenfroh und mit dem gewohnt schelmischen Augenzwinkern zum Beispiel die „Ohne-Kopf-Geschichte“ vom Eisenberg bei Eilvese. Natürlich fehlt auch die viel erzählte Sage vom eingemauerten Kind in der Festungsanlage von Schloss Landestrost nicht und auch nicht die von der Spukeiche in Mardorf. Dass auch Neustadt ein berühmtes Liebespaar à la Romeo und Julia hatte, erfährt der Leser ebenfalls, erinnert doch noch heute der sogenannte Schusterstein am Leinepark an die tragische Liebesgeschichte, die aber für das Paar durchaus glücklich endete...

Stadt, Museumsverein und zahlreiche private Spender haben das Projekt finanziell unterstützt und somit das Erscheinen des Buches ermöglicht, darunter auch die Altrewa Bürgerstiftung. „Das Buch trägt dazu bei, das Gedächtnis für Neustadt und seine Geschichte wachzuhalten“, freut sich der Stiftungsvorsitzende Willi Ostermann.

„Es sind Geschichten für jedermann“, sagt Hergt, und auch wenn sie nicht wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, bringen sie den Menschen doch die Geschichte näher, ist er überzeugt.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1161 vom 12.06.2021