Inhalt: Defekte Heizung verraucht Einfamilienhaus

Defekte Heizung verraucht Einfamilienhaus

Feuerwehr belüftet Gebäude - Besitzer außer Landes

  • Einsatzkräfte hatten unter Atemschutz den Keller erkundet, dann wurde das Gebäude belüftet.    Foto: SeitzEinsatzkräfte hatten unter Atemschutz den Keller erkundet, dann wurde das Gebäude belüftet. Foto: Seitz
  • Die Belüftung drückte dicke Rauchschwaden aus den Kellerfenstern.   Foto: SeitzDie Belüftung drückte dicke Rauchschwaden aus den Kellerfenstern. Foto: Seitz
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Esperke (os). Starke Rauchentwicklung aus einem Heizungskeller hat am Dienstagvormittag ein Großaufgebot von Feuerwehren auf den Plan gerufen. Größerer Schaden konnte aber nach ersten Erkenntnissen vermieden werden.

Ein Nachbar, der auf das Haus für die im Ausland weilenden Besitzer des Einfamilienhaus „Im Haßthal“ aufpasst, bemerkte aus seinem Homeoffice Rauchgeruch. „Ich bin dann sofort rüber und habe dicken Qualm im Keller gesehen“, beschreibt der Nachbar die Situation. Er rief umgehend die Feuerwehr an.

Die Brandschützer aus Esperke und Vesbeck rückten an, Einsatzkräfte der Feuerwehren Mandelsloh, Helstorf und Neustadt folgten, zusätzlich waren die Informations- und Kommunikationseinheit sowie die ABC-Einheit mit dem Messwagen alarmiert worden. Insgesamt waren 75 Feuerwehrleute im Einsatz.

Weil nicht sofort genügend Atemschutzgeräteträger am Einsatzort waren, ließ sich Esperkes Ortsbrandmeisterin Marlena Gondesen bei der Einsatzleitung von ihrem Vesbecker Kollegen Andre Willer unterstützen und ging selbst unter Atemschutz in den Keller. Ursache der Rauchentwicklung war nach bisherigem Kenntnisstand eine Fehlfunktion der Ölheizung. Nachdem das Gebäude gründlich mit Belüftungsgeräten vom Rauch befreit worden war, übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an einen Schornsteinfeger und einen Heizungstechniker.

Zu einer möglichen Schadenshöhe ist derzeit nichts bekannt. Die Besitzer halten sich derzeit in ihrem Haus in Schweden auf, ob und wie sie aufgrund der Corona-Lage kurzfristig nach Esperke kommen können, war zunächst nicht klar.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1142 vom 30.01.2021