Inhalt: Ostermann nun doch Stellvertreter

Ostermann nun doch Stellvertreter

Ortsrat stimmt für Graffiti am alten Hallenbad

  • Melanie Stoy hat nun mit Willi Ostermann einen neuen Stellvertreter.    Foto: SeitzMelanie Stoy hat nun mit Willi Ostermann einen neuen Stellvertreter. Foto: Seitz
  • Das alte Hallenbad an der Lindenstraße könnte zukünftig als Graffitihotspot dienen.    Foto: SeitzDas alte Hallenbad an der Lindenstraße könnte zukünftig als Graffitihotspot dienen. Foto: Seitz
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Neustadt (os). Das Stühlerücken im Ortsrat der Kernstadt dürfte vorerst beendet sein. Nach der Neuwahl von Melanie Stoy (CDU) als Ortsbürgermeisterin, hatte Thomas Iseke (FDP) das Stellvertreteramt zur Verfügung gestellt, um die Möglichkeit zu bieten, dass SPD und CDU die Führungsmannschaft bilden, wie er sagte - und wie das auch lange praktiziert wurde.

Kandidat Matthias Rabe (SPD), in der Wahl um den Ortsbürgermeisterposten gegen Stoy unterlegen, stellte sich auch zur Wahl, eine Mehrheit gab es aber erneut nicht. Steffen Schlakat hatte für die Fraktion Bündnis90/Grüne Willi Ostermann (UWG) vorgeschlagen. Auch der hatte Ortsbürgermeister werden wollen, es aber nicht in die Stichwahl geschafft. Ostermann siegte jetzt mit neun zu sechs Stimmen und erklärte zu einer vorherigen Aussage, er habe keine Interesse am Stellvertreteramt: „Ich bin aus den Reihen des Ortsrates angesprochen worden, dass Melanie Stoy und ich doch ein gutes Team wären, deshalb nehme ich das Amt jetzt an.“

Weitere Entscheidungen am Mittwoch: Der Ortsrat stimmte dem Verkauf von Grundstücken an die Wirtschaftsbetriebe für die Erweiterung des Gewerbegebietes Ost zu. Vorher war schon einstimmig die Planung für die Verlegung des Weser-Leine-Radweges an die Apfelallee (wir berichteten) ebenfalls ohne Gegenstimme beschlossen worden.

Einen Förderantrag lehnte der Ortsrat ab: Ein Kampfsportverein hatte um zwölfmonatige Unterstützung mit je 500 Euro in der Corona-Zeit gebeten. Das widerspreche dem bisherigen Vorgehen und verbrauche fast die gesamten Mittel, hieß es.

Nach dem Kultur- und Sportausschuss sprach sich auch der Ortsrat für das alte Hallenbad als erlaubte Graffitisprühfläche aus, nur Sicherheitsaspekte sind noch zu klären. An der Bunsenhalle soll nach Suche von Kooperationspartner die Fläche für ein Graffitikunstwerk umgesetzt werden.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1132 vom 21.11.2020