Inhalt: Noch im Oktober geht es los: Suttorf bekommt als erster Ortsteil Glasfaser

Noch im Oktober geht es los: Suttorf bekommt als erster Ortsteil Glasfaser

Im Frühjahr 2021 soll der gesamte Ort fertig ausgebaut sein

  • n Suttorf geht es mit dem Glasfaserausbau schon drei Monate früher los, sehr zur Freude von Ortsbürgermeister Wilhelm Wesemann (Mi.). Die gute Nachricht überbrachte Bürgermeister Dominic Herbst (2.v.li.) zusammen mit (v.re.) Willi Ostermann, Dieter Landauer und Marc Hiller.Foto: Gade-Schnieten Suttorf geht es mit dem Glasfaserausbau schon drei Monate früher los, sehr zur Freude von Ortsbürgermeister Wilhelm Wesemann (Mi.). Die gute Nachricht überbrachte Bürgermeister Dominic Herbst (2.v.li.) zusammen mit (v.re.) Willi Ostermann, Dieter Landauer und Marc Hiller.Foto: Gade-Schniete
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Suttorf (dgs). Gleich nach den Herbstferien geht es los: Drei Monate früher als geplant, wird Suttorf als erster Ortsteil außerhalb der Kernstadt mit einem Glasfasernetz durch die „Ideenstadtwerke“ versorgt. Im Frühjahr 2021 soll der gesamte Ort fertig ausgebaut sein.

„Wir freuen uns sehr, dass Suttorf nun früher angeschlossen und damit gerade in Zeiten des Homeoffice noch attraktiver wird“, erklärt Ortsbürgermeister Wilhelm Wesemann. Bisher wurde das halbe Dorf von der Telekom über Kupferleitungen „mit auskömmlichen Leistungen“ versorgt, berichtet der Ortsbürgermeister. In der anderen Dorfhälfte - hier ist „Northern Access“ der Versorger - könnten die Bewohner „jedes Mbit per Handschlag begrüßen“. Endlich würde das Dorf jetzt zu 100 Prozent erschlossen, freut sich Wesemann.

Auch Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender der Ideenstadtwerke Dominic Herbst begrüßt „die großen Schritte“ beim Ausbau: „Die Ideenstadtwerke sind hier vor Ort verwurzelt und kennen die Gegebenheiten besser als jeder große Konzern. Das ermöglicht ihnen schnell und unkompliziert im Einklang mit Politik und Bürger vor Ort zu handeln“. In jeder seiner Bürgersprechstunden sei die schlechte Internetanbindung, insbesondere in den Dörfern, ein Thema, berichtet Herbst. Willi Ostermann, Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke, sieht den Baubeginn auch als „Signal für die anderen Ortschaften“, die sich digital abgehängt fühlten.

„Durch den vorgezogenen Ausbau gewinnen wir zusätzlichen Spielraum, um möglicherweise noch weitere Ortsteile weitaus früher als geplant mit Glasfaser zu versorgen“, erklärt Dieter Lindauer, Geschäftsführer der „Ideenstadtwerke“ mit ihrer Internetmarke „Rasannnt“. In Suttorf sei das Interesse groß gewesen, berichtet er und verweist auf die bereits 73 abgeschlossenen Vorverträge. In Kürze werden alle Haushalte im Dorf von den „Ideenstadtwerken“ angeschrieben.

Zuallererst werden im Dorf jetzt von der beauftragten Firma Hiller die Hauptleitungen in den Straßenzügen verlegt. Anschließend erfolgt dann die Verlegung der Hausanschlussrohre auf privaten Grundstücken. Schließlich werden in einer letzten Phase die Glasfaserkabel in die Rohre „eingeblasen“. Der Hausanschluss ist bis zum Abrücken der Erschließungskolonne während der Bauphase kostenfrei, später kostet er rund 700 Euro.

„Wenn bei neu gebauten Straßen zum Beispiel schon Leerrohre mitverlegt wurden, werden wir diese nach Möglichkeit nutzen. Es ist auch in unserem Interesse, möglichst minimalistisch zu bringen“, betont Lindauer.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1127 vom 17.10.2020