Inhalt: Flohmarktpremiere in Eilvese

Flohmarktpremiere in Eilvese

  • Georg Siafakas aus Wunstorf machte am Stand von Josephine Badtke ein Schnäppchen.   Foto: RitterGeorg Siafakas aus Wunstorf machte am Stand von Josephine Badtke ein Schnäppchen. Foto: Ritter
Bild von

Eilvese (jr). Bei idealem Flohmarktwetter verwandelte sich das Dorf zu einem wahren Schnäppchenparadies. Rund einhundert Verkaufsstände auf privaten Grundstücken waren über das Dorfgebiet verteilt und luden zum Gucken, Feilschen und Kaufen ein.

Ob Bekleidung, Kinderspielzeug, Bücher oder Dekoartikel, das Angebot war breit gefächert. Für das leibliche Wohl sorgte ein Foodtruck. „Mit den Planungen haben wir erst vor vier Wochen begonnen“, sagt Josephine Badtke, die zusammen mit Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker und Vanessa Walter das Event ins Leben gerufen hat. „Insbesondere freuen wir uns, dass sich auch die ältere Dorfgeneration für die Flohmarktidee begeistern ließ. So konnten wir Jung und Alt zusammenbringen“, berichtete Badtke weiter.

Auch die Ortsbürgermeisterin hatte einen Verkaufsstand in ihrer Grundstückseinfahrt aufgebaut und bot Ware zum Kauf an. Mit dem Verlauf des Marktes zeigte sie sich zufrieden. „Es ist ein sehr angenehmer Flohmarkt ohne Hektik und das gute Wetter hatten wir schon lange genug vorbestellt“, freut sie sich. Mit den Einnahmen aus den Standgebühren, werde die örtliche Kinder- und Jugendarbeit unterstützt werden, so Schlicker.

Cord Redeker aus Wunstorf wurde durch eine Ankündigung des Radiosenders „Meer Radio“ auf den Eilveser Flohmarkt aufmerksam und schlenderte mit Ehefrau und seinen zwei Töchtern durchs Dorf. Mit einem gut gefüllten Einkaufstrolley spazierte die Neustädterin Karin Buchholz-Domdey die Hauptstraße entlang und verriet, was sie am Flohmarktbummel reizt. „Ich genieße das Feeling und die netten Gespräche. Wenn sich dann noch das ein oder andere Schnäppchen ergibt, freue ich mich.“

Ebenfalls auf eine sonntägliche Stöbertour begab sich Roswitha Bartling aus Schneeren zusammen mit Tochter Christina und Enkelsohn Tim, die aus Berlin zu Gast waren und die Gelegenheit, Großstadtluft gegen Flohmarktduft einzutauschen, gerne wahrnahmen.

Eine zweite Auflage des Flohmarkts im nächsten Jahr, hält das Planungsteam für möglich. Vielleicht sogar mit Ausstellerbeteiligung von außerhalb.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1123 vom 19.09.2020