Inhalt: Splitt auf Verbindung am Ahnsförth sorgt für erschwerte Bedingungen für Radfahrer

Splitt auf Verbindung am Ahnsförth sorgt für erschwerte Bedingungen für Radfahrer

Zwei Radlerinnen sind durch lockeren Split leicht gestürzt

Neustadt (tma). Es sind keine schweren Verletzungen, die die Frau von Jörg Hagitte und eine Freundin auf der Querverbindung für Radfahrer am Ahnsförth davongetragen haben, doch die Bedingungen sorgen bei dem neustädter für Fragen.

Die Ost-West-Verbindung wurden „ertüchtigt“, nachdem die Längsverbindungen im vergangenen Jahr saniert wurden. Dabei wurden die Wege großflächig mit einer Decke aus Splitt ausgestattet, um „eine für Radfahrer gut zu befahrene Deckschicht herzustellen“, wie Verkehrskoordinator Benjamin Gleue berichtet. Doch Hagitte und andere Leser der NZ hielten die Arbeit für zu viel des Guten. Der neue Belag sei so dick, „dass man kaum mit dem Fahrrad drauf fahren kann. Ein Senior mit Rollator kommt da definitiv nicht durch.“ Dadurch ist Hagittes Frau gestürzt, nachdem sie einen Zusammenstoß vermeiden wollte und ist gestürzt. Da die Schnitte am Schienbein voll mit dem neuen Split waren sei die versorgung auch ein schmerzhafter Vorgang gewesen.

Gleue erklärt das Vorgehen der stadt, nachdem er den Vorfall bedauert und eine schnelle Besserung wünscht. „Das ‚frisch‘ verteilte Material benötigt etwas Zeit, sich zu setzen und optimal zu verzahnen“, so Gleue. der Splitt müsste sich durch Witterung und Benutzung festsetzen, dann würde die neue Deckschicht einen hohen Widerstand beim Befahren bieten.

Der Regen sei in der vergangenen Woche einfach ausgeblieben, weshalb der Vorgang länger dauerte. „Um die Belastungen der Bürger gering zu halten, werden die Wege nach der flächigen Aufbringung des Splitts zur Nutzung freigegeben“, erklärt der Verkehrskoordinator auf Anfrage der NZ. „Allerdings kommt es leider auch immer mal vor, dass Absperrungen ignoriert werden. Da in den kommenden Tagen kein Regen zu erwarten ist, hat der Bauhof einen der Wege nochmal extra gewässert.“

Die Arbeiten sind zum jetzigen Zeitpunkt abgeschlossen, doch im kommenden Jahr könnten auch andere Wegeverbindungen entsprechend bearbeitet werden. Auch könnten stets Nachbesserungen folgen, sollten die Anschlüsse nicht der Planung entsprechen.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1116 vom 01.08.2020