Inhalt: Die Tafel unter dem Zeltdach: Genug Helfer, Rückgang bei Waren

Die Tafel unter dem Zeltdach: Genug Helfer, Rückgang bei Waren

Lebensmittelspenden gehen um 30 Prozent zurück

  • Im orangenen Schein der drei neuen Pagodenzelte sortieren die ehrenamtlichen Helfer der Tafel eine neu angekommene Lieferung Gemüse - natürlich mit farblich passenden Schürzen.   Foto: MaibaumIm orangenen Schein der drei neuen Pagodenzelte sortieren die ehrenamtlichen Helfer der Tafel eine neu angekommene Lieferung Gemüse - natürlich mit farblich passenden Schürzen. Foto: Maibaum
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Neustadt (tma). Trotz anfänglicher Schwierigkeiten hat die Tafel die Corona-Krise mit Hygienemaßnahmen und neuen Helfern gut überstanden - bis jetzt. „Inzwischen versorgen wir nur noch 80 bis 85 Haushalte, das sind 20 Prozent weniger, als im März“, so Jürgen Kassebeer. Auch sind die Lebensmittelspenden um 30 Prozent zurückgegangen.

„Ohne die Unterstützung der Neustädter sähe es mau aus“, sind sich Kassebeer und Leiterin Ulla Paczkowski einig. „Vermutlich werden wir irgendwann an die Bevölkerung gehen müssen.“ Dann dürfte die Tafel - als Ausnahmeregelung während der Corona-Zeit - auch Geldspenden annehmen und diese selbstständig in Waren umsetzen.

Die Sicherheit vor Ort wird nun auch durch Zuwendungen ausgebaut. Mittel aus Spenden der Aktion Mensch flossen etwa in Masken, einen Desinfektionsmittelspender sowie drei Pagodenzelte, die vor allem als Sonnenschutz dienen. Die Helfer schreiben den Unterständen „Flair vom Wochenmarkt“ zu.

Bald sollen auch neue Kühlboxen für mehr Frische sorgen und ein Personenleitsystem wie an einem Flughafen die provisorisch zusammengeknoteten Flatterbänder ersetzen. Auch arbeiten die Helfer an einem Registrierungssystem, um Kunden gezielt wegen Lieferungen anzusprechen.

Weitere Informationen zur Tafel und Spenden gibt es im Internet unter www.region-mitte-neustadt.de/Johannes/Tafel.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1116 vom 01.08.2020