Inhalt: „Ausbesserung“ schafft Buckelpiste

„Ausbesserung“ schafft Buckelpiste

„Aus unserer Sicht nicht erforderlich“

  • Müssen so kleine Felcken unbehandelt bleiben? Die Region sieht das so, eine vollflächige Sanierung sei noch nicht erforderlich.     Foto: SeitzMüssen so kleine Felcken unbehandelt bleiben? Die Region sieht das so, eine vollflächige Sanierung sei noch nicht erforderlich. Foto: Seitz
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Neustadt/Mecklenhorst (os). „So ein Schildbürgerstreich“ schimpft ein Radfahrer, der den gerade „sanierten“ Bereich der Kreisstraße 314 zwischen Kreisel Mecklenhorster Straße und Mecklenhorst passiert. Gemeint ist die Art der Ausbesserung, die im Auftrag der Region Hannover am Montag durchgeführt wurde.

Dort hatten Arbeiter Bitumenflüssigkeit und Split augebracht. Nach Auskunft von Regionssprecher Klaus Abelmann um „Ausmagerungen (Verlust von Mörtel oder Bitumen) oder Risse“ zu sanieren. „Eine vollflächige Sanierung ist aus unserer Sicht noch nicht erforderlich“, so der Sprecher. Bei genauerer Betrachtung sind die Ausmagerungen an den meisten Stellen aber scheinbar so groß, dass nur kleinere Flecken unbehandelt blieben. Ergebnis: Es entstand eine deutlich spürbare Buckelpiste, mit der Optik eines Flickenteppichs. „Wenn der Verkehr wieder läuft, legt sich das Rumpeln“, prognostiziert der Regionssprecher allerdings.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1112 vom 04.07.2020