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Freibad Nöpke öffnet Pfingstsonntag

  • Der Föderverein des Freibades in Nöpke bereitet sich auf den Saisonstart vor.   Foto: BroschDer Föderverein des Freibades in Nöpke bereitet sich auf den Saisonstart vor. Foto: Brosch
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Nöpke (sub). Nach dem Pandemie-Stufenplan dürfen ab dem 25. Mai die Freibäder in Niedersachsen öffnen. Das Freibad Nöpke wagt den Schritt ab Sonntag, 31. Mai.

Die Vorbereitungen des Fördervereins laufen auf Hochtouren. „Eigentlich sind die Vorbereitungen wie in jedem Jahr. Was wir laut Pandemieplan umsetzen müssen bezieht sich bei unseren Gegebenheiten vor allem auf den Kioskverkauf“, sagt Ortsbürgermeister Heinz-Günther Jaster. Es wird Hinweisschilder zu den Abstandsregeln geben, mit Absperrband am Kiosk wird der Kundendurchlauf geregelt. Bestellung, Bezahlung und Abholung sind getrennt.

Für die Einhaltung der Pandemie-Regeln sorgt das Aufsichtspersonal. „Wir werden etwa 40 Prozent mehr Personal benötigen. Es dürfen nicht zu viele Gäste gleichzeitig im Wasser sein und auch auf der Liegewiese müssen die Decken mindestens zwei Meter Abstand haben“, berichtet der Ortsbürgermeister weiter. Das Personal kontrolliert auch regelmäßig die Umkleideräume und die Duschen. „Der Eingang dient nur noch als Einlass. Das Freibadegelände verlässt man durch den Hintereingang“, sagt er. Insgesamt können sich 300 bis 400 Badegäste auf dem 10.000 Quadratmeter großen Gelände aufhalten, ohne die Regeln zu verletzen.

Der Zugang zum Schwimmbecken ist nur noch über den Hauptzugang mit den Duschen möglich. „Die Duschen stellen wir ab und trennen den Bereich mit Flatterband ab. Eine Seite für den Eingang und die andere zum Verlassen des Badebereiches“, erläutert Jaster.

Um die Menschen zum Besuch des Freibades in Nöpke zu animieren, organisiert der Förderverein am Freitag, 29. Mai, von 17 bis 19 Uhr einen Vorverkauf der Jahreskarten. „Wer zu der Zeit herkommt, um eine Jahreskarte zu kaufen, erhält zum Dank eine gegrillte Bratwurst“, sagt der Ortsbürgermeister.

Das Naturfreibad im Balneon in Neustadt bleibt noch geschlossen. „Das Gesundheitsamt hat am Mittwoch die Rahmenbedingungen unserer Einrichtung geprüft. Für das Naturfreibad haben wir eine Freigabe, aber es ist schwierig die Vorgaben im Sanitärbereich einzuhalten. Daher haben wir uns entschlossen auf die vierte Stufe des Pandemieplans zu warten“, sagt Sprecher Steffen Schlakat.

Der Förderverein vom Franzseebad in Amedorf beschloss am vergangenen Dienstag, seine Öffnung auf den 16. Juli zu verschieben. „Wir sind unsicher, wie es sich mit ungechlortem Wasser und dem Virus verhält. Da gibt es keine genauen Informationen. Außerdem überfordern wir uns damit wirtschaftlich, wenn die Badegäste aus Unsicherheit ausbleiben“, sagt der erste Vorsitzende Friedhelm Wedemeyer. „Zur Zeit arbeiten wir mit Hochdruck daran, wie wir die Hygiene- und Abstandsregeln auf dem Außengelände und in den sanitären Anlagen für alle Gäste sicherstellen können. Wir sind zuversichtlich, dass wir ein gutes Konzept für diesen Sommer zusammenstellen können. Denn uns ist es wichtig, dass unsere treuen und vielleicht neuen Franzsee-Fans in dieser Zeit wenigstens etwas Urlaubsfeeling in den Ferien genießen können.“ Das „Lunchen und Planschen an Himmelfahrt fällt auf jeden Fall aus.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1105 vom 16.05.2020