Inhalt: Sanierung abgeschlossen: Endlich Ruhe im Gebälk der Wassermühle

Sanierung abgeschlossen: Endlich Ruhe im Gebälk der Wassermühle

Volksbank unterstützt Sanierungsprojekt

  • Gerhard Kastenschmidt (oben) vom Mühlenverein erläutert die durchgeführten Sanierungsarbeiten.   Foto: Gade-SchnieteGerhard Kastenschmidt (oben) vom Mühlenverein erläutert die durchgeführten Sanierungsarbeiten. Foto: Gade-Schniete
Bild von

Laderholz (dgs). Jetzt läuft sie wieder: Nachdem nun auch der dritte Bauabschnitt zur Holzsanierung der Mahlbühne abgeschlossen ist, hofft der Mühlenverein, dass erst einmal Ruhe ist im Gebälk der alten Wassermühle. „Ein großer Teil des vorhandenen Balkenwerks wurde im Laufe der Jahre durch Holzkäfer so stark zerfressen, dass die Balken unter Aufsicht der Denkmalpflege komplett ausgetauscht werden mussten“, berichtet die Vorsitzende des Vereins, Karin Bornemann. Vor Überraschungen sei man bei solchen Arbeiten in einem historischen Gemäuer allerdings nicht gefeit, stellte der Verein dabei fest. So musste auch das sogenannte Andreaskreuz erneuert werden, das die Standsicherheit der Mahlbühne gewährleistet. „Bei unseren Mühlenfesten hat der eine oder andere Besucher schon mal etwas ängstlich geschaut, wenn beim Mahlvorgang hier alles ins Wackeln geriet“, berichtet Gerhard Kastenschmidt, der von Anfang an am Wiederaufbau der Wassermühle beteiligt war. Jetzt ist alles wieder fest verankert.

Sorgen bereitete dem Verein, der 100 Mitglieder zählt, allerdings die Finanzierung. „Unsere Mittel waren nahezu aufgebrauchtr“, sagt Bornemann. Umso mehr freut sich der Verein, dass die VR-Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken mit einer Spende die Finanzierung zu rund 90 Prozent übernahm. „Ohne diese Förderung hätten wir das Projekt nicht durchführen können“, so Bornemann. Jetzt kann beim traditionellen Mühlenfest am Pfingstmontag wieder kräftig gemahlen werden.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2407 vom 19.02.2020