Inhalt: „Großzügige Spende“ schafft Zeit, um eine gute Lösung zu finden

„Großzügige Spende“ schafft Zeit, um eine gute Lösung zu finden

Dachdeckerei Hanebutt übernimmt Fahrtkosten für „Goethe-Schüler“

  • Heiner Henning Hanebutt (li.) und Henning Hanebutt (re.) übernehmen nach einer Anfrage von Willi Ostermann (2.v.li.) die Fahrtkosten für bis zu 44 Schüler, dafür dankt auch Johannes Laub.   Foto: SeitzHeiner Henning Hanebutt (li.) und Henning Hanebutt (re.) übernehmen nach einer Anfrage von Willi Ostermann (2.v.li.) die Fahrtkosten für bis zu 44 Schüler, dafür dankt auch Johannes Laub. Foto: Seitz
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Neustadt (os). Eine so schnelle Lösung hätten selbst Optimisten wohl kaum für möglich gehalten: Nachdem Eltern gegen die vom Rat eingestellte, außerordentliche Kostenübernahme für Busfahrkarten der Schüler aus dem Einzugsbereich der ehemaligen Goetheschule Front gemacht hatten (wir berichteten), brachte das Martinsgans-Essen der Kreishandwerkerschaft eine plötzliche Wendung. Der stellvertretende Bürgermeister Willi Ostermann (UWG) hatte auf der Suche nach privaten Geldgebern für eine Übergangsfinanzierung Dachdeckermeister Henning Hanebutt angesprochen - und der sagte ohne Umschweife die Übernahme der 15 Euro pro Schüler und Monat von Dezember bis April inklusive zu.

Im Rundeel, durch das laut Experten der sicherstmögliche Schulweg führt, lässt der Unternehmer noch bis Mai ein Haus bauen, das schränkt auch den Gehweg ein. Das sei aber nicht sein Hauptmotiv, sagt der Handwerker. „Wichtig ist, dass jetzt in der dunklen Jahreszeit ein sicherer Schulweg für die Kinder möglich ist“, so Hanebutt. Verhandlungen dauern nach seiner Meinung zu lange.

Ostermann hingegen freut sich unter anderem deshalb, dass so schnell eine Lösung gefunden wurde. „Das versetzt uns in die Lage, bis zum nächsten Schuljahr eine endgültige und sichere Lösung für alle Seiten mit der Region auszuhandeln“, so der Politiker. Zusammen mit Ortsbürgermeister Johannes Laub (CDU) dankte er Henning Hanebutt und dessen Sohn Heiner Henning.

Die Abwicklung erfolgt über die Stadtverwaltung, die stimmt kurzfristig mit Unternehmen und Schule ab, auf welchem Weg das geschehen wird.

Auch Eltern-Dank ist den Dachdeckern gewiss. „Das ist ein feiner Zug von Henning. Schön, dass er so an die Kinder denkt“, zeigte sich Elternsprecher Kai Repenning im Gespräch mit der NZ erfreut über die positive Nachricht.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1080 vom 23.11.2019