Inhalt: Wacker-Umzug: Neue Bewegung in Sachen Sportcampus an der KGS

Wacker-Umzug: Neue Bewegung in Sachen Sportcampus an der KGS

Gemeinsame Sitzung von Fachausschuss und Ortsrat am Montag

  • Durch die Nähe zum Gewerbegebiet dürfte das bisherige Wackergelände auch als Standort für Unternehmen in Frage kommen. Foto: SeitzDurch die Nähe zum Gewerbegebiet dürfte das bisherige Wackergelände auch als Standort für Unternehmen in Frage kommen. Foto: Seitz
  • Das Gelände an der KGS verfügt bereits über zwei Sportplätze, eine Sporthalle, eine Freilufthalle und das Balneon in der Nachbarschaft. Foto: SeitzDas Gelände an der KGS verfügt bereits über zwei Sportplätze, eine Sporthalle, eine Freilufthalle und das Balneon in der Nachbarschaft. Foto: Seitz
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Neustadt (os). Wenn am Montag, 9. September, Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung (USA) und Ortsrat gemeinsam tagen, geht es indirekt auch um den künftigen Standort des FC Wacker Neustadt. Vor allem dem Ortsrat dauert das Vorhaben mittlerweile viel zu lange. Auch eine aktuelle Beschlussdrucksache zum Thema Gewerbeansiedlung nennt das Gelände zwar als potentiellen Gewerbestandort, allerdings erneut nur mit wenig konkretem Vorgehen nach einer „Verlagerung des FC Wacker Neustadt“.

Grundsätzlich findet Ortsbürgermeister Johannes Laub die Drucksache gut. „Zum einen haben die Neustädter Unternehmen Erweiterungsbedarf, zum anderen können durch die notwendigen neuen Gewerbeflächen auch Arbeitsplätze und Gewerbesteuern, die letztlich allen Bürgern zugute kommen, in Neustadt gehalten werden“, begründet Laub.

Im Fall „Wacker“ sieht er aber weiteren Handlungsbedarf. Bei einem Ortstermin vor einem Jahr sei deutlich geworden, dass der Bedarf nicht nur beim Fußballclub selbst liege, sondern besonders auch beim Jugendförderverein Neustädter Land, dem neben dem FCW weitere Clubs aus dem Stadtgebiet angehören. „Wenn wir jetzt wieder über neue Gewerbeflächen sprechen, dann ist das auch der richtige Zeitpunkt, um zu prüfen, ob die Wackerfläche für eine Gewerbenutzung oder eine sonstige städtebauliche Nutzung geeignet ist und welche besseren Alternativen dann für die Sportler bestehen.“ Ein echtes Zukunftsprojekt wäre aus Sicht des Ortsbürgermeisters ein Neubau notwendiger Sportanlagen neben KGS und Balneon. „Dann hätten wir mit Hallen- und Freibad, Sauna, Fitnesstudio, Sporthallen, Fußballplätzen, Vereinsräumen und weiteren Sportanlagen einen echten Sportcampus und könnten so sinnvolle Synergieefekte zwischen Schulsport und Vereinssport schaffen“, so Laub.

Als Folge der anschließenden Beratungen forderte der Ortsrat ein langfristiges Konzept für die Wackerfläche. In der gemeinsamen Sitzung von Ortsrat und Umwelt- und Sportausschuss möchte er darüber diskutieren und für einen Änderungsantrag werben. Wichtig ist für ihn aber auch, dass sich dadurch der Gesamtprozess zur Bereitstellung der Fläche nicht verzögert.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1069 vom 07.09.2019