Inhalt: Klärwerk wird zum Besuchermagnet

Klärwerk wird zum Besuchermagnet

Tag der offenen Tür zum ABN-Geburtstag mit viel Resonanz

  • Die Führungen über das Gelände der Kläranlage waren sehr gefragt. Dienstleister und Feuerwehr sorgten für zusätzliche Informationen.Die Führungen über das Gelände der Kläranlage waren sehr gefragt. Dienstleister und Feuerwehr sorgten für zusätzliche Informationen.
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Empede (os). Zugegeben: Beim Abwasserbehandlungsbetrieb (ABN) der Stadt dreht sich vieles um das Thema Abwasser. Aber eben nicht alles. Zum 20. Geburtstag präsentierte sich das stadteigene Unternehmen nach mehreren Jahren mal wieder der Öffentlichkeit - und das Angebot traf auch abseits von Abwasser auf reichlich Resonanz. Der provisorische Parkplatz war meist reichlich gefüllt, vor allem aus der nahen Kernstadt und umliegenden Orten kamen viele Neugierige auch mit dem Fahrrad.

Alle 15 Minuten boten ABN-Mitarbeiter Führungen über das Gelände der Kläranlage an. Nicht wenige füllten die Fragebogen, die zu den einzelnen Stationen angeboten wurden, gewissenhaft aus. Besucher erfuhren nicht nur, dass rund 4.000 Kubikmeter Abwasser täglich in verschiedenen Stufen gereinigt werden. Unter anderem kommen dazu Bakterien zum Einsatz, dem Wasser wird etwa Phosphat, Nitrit und Fett entzogen. Besonders häufig fällt aber auch reiner Müll an. So landen neben reichlich Essensresten auch Verpackungen, Kleidungsstücke und mehr in den Toiletten des Neustädter Landes. Rund fünf Kubikmeter pro Woche fallen allein dadurch an - gepresst wohlgemerkt.

Auf weitere Aufgaben wie den Hochwasserschutz wiesen nicht nur übersichtliche Infotafeln hin. Vor allem Kinder betätigten sich dabei ganz aktiv und füllten Sandsäcke über spezielle Trichter. Das erledigen bei Bedarf sonst ABN-Mitarbeiter oder Feuerwehrleute. Auch letztere präsentierten sich wie Dienstleister zum Thema vor Ort.

Viele ehemalige Mitarbeiter nutzten den Termin zu einem Treffen, auch Ex-ABN-Chef Otto Weusthoff war darunter. Der aktuelle Leiter Siegfried Linek war schon zur Halbzeit überaus zufrieden: „Wir haben zwar keine genauen Zahlen, aber es ist sehr viel los.“

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2385 vom 04.09.2019