Inhalt: Vom Garten zum Wein: Heimische Rotarier bleiben naturverbunden

Vom Garten zum Wein: Heimische Rotarier bleiben naturverbunden

Präsidentschaftswechsel im Rotary Club Nienburg-Neustadt

  • Den Staffelstab des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt übergab die bisherige Präsidentin Birgit Hammerich (li.) an ihre Nachfolgerin Beate Rothärmel. Foto: SpreenDen Staffelstab des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt übergab die bisherige Präsidentin Birgit Hammerich (li.) an ihre Nachfolgerin Beate Rothärmel. Foto: Spreen
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Neustadt (r/dk). Die vierte Frau in Folge im Präsidentenamt, die Welt ein bisschen besser machen und dabei die Natur und ihre Produkte weiter fest im Blick: So könnte man in aller Kürze den Präsidentschaftswechsel des Rotary Clubs Nienburg-Neustadt zusammenfassen, der jetzt zum Ende des rotarischen Jahres in festlicher Atmosphäre über die Bühne ging. Hatte bisher die Landschaftsarchitektin Birgit Hammerich rund um das Thema Garten agiert, so bleibt ihre Nachfolgerin Beate Rothärmel zwar naturverbunden, lenkt als Inhaberin einer Weinhandlung den Blick aber mehr auf das Thema Wein.

Hammerich hatte nach ihren Worten „ein Jahr die Pflege des rotarischen Gartens übernommen und dabei viele tolle verborgene Gartenschätze gefunden“. Sie beschrieb Rotarier als „People of Action“, die nach dem Motto „doing Good in the World“ in Nienburg und Neustadt zahlreiche gemeinnützige Aktionen auf die Beine gestellt hätten: So etwa den Wohltätigkeitsbasar zugunsten des Mütterzentrums Nienburg, die Spielplatzneugestaltung am Therapiezentrum in Mardorf und ein großes internationales Projekt zur Familienplanung in Nigeria. Hinzu kamen das Kartoffelfest für Kinder, das Projekt „Bee alive“ zum Bau von Insektenhotels oder der Jugendpreis. Und das große Ziel von Rotary International, das es zu unterstützen gelte, sei es, bis 2030 allen Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.

Ihre Nachfolgerin Beate Rothärmel möchte für eine breite gesellschaftliche Unterstützung dieses großen Ziels werben und hält deshalb die Öffentlichkeitsarbeit für besonders wichtig: „Jeder soll wissen, was Rotary ist.“ Nur als Gruppe und mit der Vielfalt des Clubs ließen sich Projekte umsetzen. Der Jugendaustausch sei das Herzstück von Rotary. „Ich kann mich erinnern, als mein Sohn nach einem Jahr aus Australien wieder kam mit den Worten ,Das war das Jahr meines Lebens‘. Genau das ist es: Jugendliche, Menschen zu begeistern.“ Dabei spielten Kinder eine besondere Rolle, die es besonders zu unterstützen gelte.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1061 vom 13.07.2019