Inhalt: Endlich wieder Westernzeit

Endlich wieder Westernzeit

„Big Valley Ranch“ lockt am Maifeiertag viele Besucher an

  • Der Goldrausch ist ausgebrochen: Die jungen Besucher suchen nach dem begehrten Edelmetall.Der Goldrausch ist ausgebrochen: Die jungen Besucher suchen nach dem begehrten Edelmetall.
  • Gehören zum Historischen Westernverein Hameln (v.li.): Eva List, Uwe Klinge sowie Petra und Thomas Buchwald.Gehören zum Historischen Westernverein Hameln (v.li.): Eva List, Uwe Klinge sowie Petra und Thomas Buchwald.
  • Das Ziel im Visier: Die Besucher nehmen unter Anleitung am Bogenschießen teil.Das Ziel im Visier: Die Besucher nehmen unter Anleitung am Bogenschießen teil.
  • Historische Handwerkskunst: Ein Schmied formt das Eisen.  Fotos: TautenhahnHistorische Handwerkskunst: Ein Schmied formt das Eisen. Fotos: Tautenhahn
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Neustadt (tau). In Neustadt hat der Wilde Westen dank des Freundeskreises um Häuptling Hartmut Wagner wieder ein Zuhause. Nach einem Jahr Pause öffnete die „Big Valley Ranch“ an der Nienburger Straße am Maifeiertag wieder ihre „Schwingtüren“. Pioniere, Siedler, Trapper, Cowboys und Gesetzeshüter ließen sich nicht zweimal bitten und strömten zu Hauf auf das Gelände, um friedlich und ausgelassen miteinander zu feiern. Pünktlich zum High Noon stand die Sonne hoch über dem Platz. Zum Glück hatten sich viele Gäste darauf vorbereitet und erschienen in passendem Western-Outfit und mit Hut auf der Ranch. Außerdem bot die Remise vor der Showbühne ein schützendes Dach. Dort fanden auch wieder Tanzvorführungen von Line Dance Gruppen statt, aber auch Gesangseinlagen von Countrymusikern.

Das Familienfest bot für jeden etwas. Während die älteren Gäste miteinander Neuigkeiten austauschten, suchten die jüngeren nach Gold oder unternahmen eine Fahrt mit der Eisenbahn. Die war in diesem Jahr neu. Vom Historischen Westernverein Hameln reiste auch eine Gruppe an, die gern an die Geschichte erinnert, die auch viel mit Deutschland zu tun habe, wie Uwe Klinge zu berichten wusste: „Viele sind in die USA ausgewandert und haben Ortschaften gegründet, deren Namen das heute noch belegen. Etwa 350.000 Deutsche haben zudem im amerikanischen Bürgerkrieg gekämpft.“

Häuptling Hartmut Wagner zeigte sich mit dem Verlauf des Westernfestes ebenfalls hochzufrieden. „Ich freue mich über den regen Zulauf und die ausgelassene Stimmung“, so Wagner. Erstmalig mussten die älteren Besucher einen Eintritt bezahlen. Von den zwei Euro wurde einer für das Kinderhospiz Löwenherz in Syke gespendet. Das nächste Westernfest auf der „Big Valley Ranch“ findet am 3. Oktober statt.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1050 vom 27.04.2019