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Gebaut werden kann - wenn sich Firmen finden

Neues Feuerwehrhaus soll im Januar 2020 in Betrieb gehen

  • Der symbolische erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus ist getan: (v.li.): Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker, Bürgermeister Uwe Sternbeck, Ortsbrandmeister Dennis Schumann und Stadtbrandmeister Robert Krenz. Mit dabei waren auch Grundschüler.  Foto: GiebelDer symbolische erste Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus ist getan: (v.li.): Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker, Bürgermeister Uwe Sternbeck, Ortsbrandmeister Dennis Schumann und Stadtbrandmeister Robert Krenz. Mit dabei waren auch Grundschüler. Foto: Giebel
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Eilvese (gi/os). Was lange währt wird endlich gut, so könnte der Kommentar lauten für den symbolischen ersten Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus in Eilvese. Bürgermeister Uwe Sternbeck gab mit Stadtbrandmeister Robert Krenz, Ortsbrandmeister Dennis Schumann und Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker den Startschuss für den Neubau eines Feuerwehrhauses. Der Bürgermeister buddelte auf dem Grundstück ein Loch, nun kann es mit der Baumaßnahme zügig beginnen. Das Projekt sei nicht ganz einfach gewesen und habe eine Menge Gehirnschmalz verbraucht, so Sternbeck. Doch stehe eine Lösung fest, die jetzt umgesetzt werde. Einige Gerätehäuser in der Stadt passten nicht mehr für die größer werdenden Fahrzeuge. Das ist auch in Eilvese so, ein An- oder Umbau am jetzigen Feuerwehrhaus sei nicht möglich. Die Feuerwehr in Eilvese ist eine mit Grundausstattung und Sonderfunktionen wie Einsätze auf der B6 und in Natur und Wald. Das schon ausgelieferte neue Einsatzfahrzeug ist vorerst in der Halle eines Kameraden untergestellt.

Das Gebäude wird zweigeschossig, unten werden zwei Fahrzeugstellplätze gebaut, im Obergeschoss befinden sich unter anderem Schulungsräume. Separate Umkleiden und Toiletten wird es geben für Männer und Frauen. Das Feuerwehrhaus ist 720 Quadratmeter groß und soll im Januar 2020 bezugsfertig sein. Die Baukosten liegen bei 1,9 Millionen Euro, den Zuschlag erhielt ein Architekturbüro aus Hamburg.

Ob Preis und Zeitplan einzuhalten sind, ist derzeit fraglich. Wie der städtische Fachdienstleiter Thomas Völkel sagte, sind für gleich drei Gewerke keine Angebote eingegangen. Elektro-, Sanitär- und Fensterarbeiten waren zwar bundesweit ausgeschrieben, „wir haben aber kein einziges Angebot bekommen“, so Völkel. Deshalb musste eine zweite Ausschreibunsrunde her, dafür wurden Firmen gezielt um Angebote gebeten. Die Abgabefrist läuft noch, großes Interesse scheint es aber auch da nicht zu geben. „Ein Zeichen, wie gut die Konjunktur läuft“, sagt der Hüter der städtischen Immobilien.

Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker hatte den Eigentümern für den Verkauf des Grundstückes am Balschenweg gedankt, es sei super gelegen neben Schützen- und Jugendhaus.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1051 vom 04.05.2019