Inhalt: Schlechtwetter und niedriger Wasserstand machen ihnen nichts aus

Schlechtwetter und niedriger Wasserstand machen ihnen nichts aus

220 Kanuten kommen zur 50. Leine-Frühlingsfahrt

  • 220 Kanuten - unter anderem aus Celle, Verden, Hildesheim und Hamburg - kamen zur Frühlingsfahrt.220 Kanuten - unter anderem aus Celle, Verden, Hildesheim und Hamburg - kamen zur Frühlingsfahrt.
  • Die Begrüßung nahmen Rainer Börke, Kanusport-Gemeinschaft Neustadt/Leine (v. li.), Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker und Fritz Dreyer, Kanu-Club Steinhuder Meer, vor.Die Begrüßung nahmen Rainer Börke, Kanusport-Gemeinschaft Neustadt/Leine (v. li.), Ortsbürgermeisterin Christina Schlicker und Fritz Dreyer, Kanu-Club Steinhuder Meer, vor.
  • Für Uwe Friedland von der Kanu-Gemeinschaft Peine war es bereits seine fünfte Leine-Fahrt. Fotos: KrämerFür Uwe Friedland von der Kanu-Gemeinschaft Peine war es bereits seine fünfte Leine-Fahrt. Fotos: Krämer
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Neustadt (cck). Zum 50. Mal fand am Wochenende die Leine-Frühlingsfahrt, organisiert von der Kanusport-Gemeinschaft Neustadt/Leine und dem Kanu-Club Steinhuder Meer, statt. Zur Feier des Tages gab es für jeden Teilnehmer eine süße Leckerei, auch die Anmelde- und Startgebühr wurde gesenkt. Das Wetter wollte allerdings nicht so ganz mitspielen: Zwar gönnte sich Sturmtief „Eberhard“ eine Pause, trotzdem mussten die Paddler kalte Temperaturen, Regen und Niedrigwasser in Kauf nehmen. Dem Großteil schien das aber wenig auszumachen. Stolze 220 Kanuten beteiligten sich an der Frühlingsfahrt. Überraschend hoch war auch die Zahl der Voranmeldungen mit 189. „Sonst liegen wir bei 100 bis 130“, sagte Peter Jarmer vom Startbüro.

Für viele der Teilnehmer war die Fahrt die erste im Jahr, so auch für die Kanuten vom Hamburger Kanu Club, Hanseat Hamburg und Kanu-Gemeinschaft Peine. Letztere ging mit fünf Kanuten an den Start. „Wir kommen schon ewig hierher“, erzählte Uwe Friedland von der KG Peine im Gespräch mit der NZ. Er wollte die Fahrt als Vorbereitung für die nächste Hochwasser-Rallye Ende März nutzen. „Wenn man gut angezogen ist, macht einem das bisschen Regen auch nichts aus“, sagte er. Alle fünf waren hoch motiviert und wollten die 51,5 Kilometer lange Strecke bis zum Ziel in Hodenhagen schaffen und sich anschließend ihre verdiente Urkunde abholen.

Während die Paddler aus Peine schon stromabwärts unterwegs waren, bereiteten sich die Hamburger noch am Ufer vor: Kälteschutz, Schwimmhilfe und warme Ausrüstung gehörten als Grundausrüstung verpflichtend dazu. Der Hamburger Matthias Springer wollte es seinen Kameraden gleichtun und sich auch einmal an der Neustädter Strecke versuchen. „Das ist meine erste große Herausforderung in diesem Jahr“, freute er sich.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2360 vom 13.03.2019