Inhalt: Neustart geglückt: Feuerwehrball ist restlos ausverkauft

Neustart geglückt: Feuerwehrball ist restlos ausverkauft

500 Gäste feiern bis in die Nacht - Nächstes Jahr 100 Karten mehr

  • Die Tanzfläche blieb nicht lange leer: Schon nach wenigen Minuten trauten sich die ersten aufs Parkett, darunter auch das Ehepaar Hinz aus Neustadt.Die Tanzfläche blieb nicht lange leer: Schon nach wenigen Minuten trauten sich die ersten aufs Parkett, darunter auch das Ehepaar Hinz aus Neustadt.
  • Die Band „Grace“ gab von Anfang an Vollgas. Fotos: KrämerDie Band „Grace“ gab von Anfang an Vollgas. Fotos: Krämer
  • Die vier Freundinnen Lena Müller (v. li.), Jaqueline Albrecht, Miriam Koch und Esther Meyer hatten sich extra in Schale geworfen.Die vier Freundinnen Lena Müller (v. li.), Jaqueline Albrecht, Miriam Koch und Esther Meyer hatten sich extra in Schale geworfen.
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Neustadt (cck). Jahrzehntelang fand der Feuerwehrball im Veranstaltungszentrum Leinepark statt. Weil dort nun die Bibliothek untergebracht ist, musste eine neue Location gefunden werden. Ob diese genauso gut angenommen wird wie die bisherige, sollte sich am Samstag erst noch zeigen.

Die Karten für den Feuerwehrball waren immerhin restlos ausverkauft. Die letzten Exemplare gingen noch kurz vor Veranstaltungsbeginn über den Tresen, am Abend tummelten sich dann 500 Gäste in der Mehrzweckhalle der Berufsbildenden Schulen, um die Ballnacht des Jahres zu feiern.

Ortsbrandmeister Lars Schwieger freute sich, zahlreiche Feuerwehrkameraden - darunter auch Stadtbrandmeister Robert Krenz - begrüßen zu dürfen, mit Bürgermeister Uwe Sternbeck und Ortsbürgermeister Johannes Laub auch Vertreter aus der Politik. Den musikalischen Auftakt machten die Wölper Löwen, anschließend folgte die Band „Grace“ mit einem bunt gemischten Repertoire aus traditionellen Stücken und aktuellen Hits. Die 200 Plätze im Ballsaal blieben dabei nicht lange besetzt: Schon beim Eröffnungstanz trauten sich die ersten Paare auf die Fläche.

Gemäß der Kleiderordnung kamen alle Feiernden im Anzug oder Abendkleid - für viele ein Anlass, ihre schönsten Schätze mal wieder aus dem Schrank zu holen, ordentlich das Tanzbein zu schwingen oder alte Bekannte wiederzusehen. Das galt auch für die Eheleute Hinz und Repenning. Seit über 50 Jahren bleiben sie dem Feuerwehrball treu. „Das ist für uns ein absolutes Pflichtprogramm, ohne uns findet kein Feuerwehrball statt“, sagte Bärbel Repenning mit einem Lächeln. Discofox tanzen die vier am liebsten, was Peter Hinz und seine Frau Sigrid auch gleich unter Beweis stellten (siehe Foto). Der Gesellschaftstanz ist auch bei der Jugend beliebt: Lena Müller und ihre Freundinnen suchten allerdings noch einen geeigneten Tanzpartner. Für sie war es zum Teil der erste oder auch schon der fünfte Feuerwehrball. „Man kann sich mal wieder schick machen und trifft Kameraden aus anderen Wehren“, erklärte Müller, selbst Mitglied in der Basser Ortswehr.

Während die einen ausgiebig tanzten, versorgten sich die anderen mit Getränken und Speisen im Foyer oder an der Sektbar. Bis in die Nacht ging die Feier - dann mit einem DJ - weiter. Laut Schwieger seien die letzten erst um 6 Uhr morgens gegangen. „Wir haben viel positives Feedback bekommen“, sagt er im Gespräch mit der NZ - auch, was den neuen Standort anbelangt. Deswegen soll die Anzahl der Tickets - vorsichtshalber wurde sie erstmal auf 500 begrenzt - im nächsten Jahr auch auf 600 erhöht werden. „Das wird dann eine feste Größe sein“, so Schwieger.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2360 vom 13.03.2019