Inhalt: Zoff in der Stadtfeuerwehr-Spitze

Zoff in der Stadtfeuerwehr-Spitze

Stellvertreter des Stadtbrandmeisters geben ihre Ämter auf

  • Haben sich scheinbar nichts mehr zu sagen: Dieter Jaehnke (v.li.), Sebastian Röhr und Robert Krenz. Foto: KrämerHaben sich scheinbar nichts mehr zu sagen: Dieter Jaehnke (v.li.), Sebastian Röhr und Robert Krenz. Foto: Krämer
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Neustadt (os). Da hat es mächtig gekracht in der Spitze der Stadtfeuerwehr. Die Verwaltung bestätigte, dass Entlassungsgesuche der beiden Stellvertretenden Stadtbrandmeister Dieter Jaehnke (Basse) und Sebastian Röhr (Mardorf) vorliegen.

Wie die Zukunft von Stadtbrandmeister Robert Krenz aussieht, scheint derzeit offen. Wie die Neustädter Zeitung erfuhr, soll es am Montag, 10. Dezember, eine Sitzung geben, in der diese Frage geklärt werden soll. Krenz war bis Redaktionsschluss nicht für eine Nachfrage zu erreichen, ebenso Jaehnke. Sebastian Röhr äußerte sich mit Verweis auf sein noch bestehendes Ehrenbeamtenverhältnis nicht zu den Ursachen, blieb mit „internen Problemen“ vage. Er werde noch einmal mit Bürgermeister Uwe Sternbeck sprechen, an seinem Entschluss dürfte das aber nichts mehr ändern. „Für mich ist das Kapitel vorbei.“

Nach NZ-Informationen soll Röhr bei einer Sitzung des Stadtkommandos, zu dem Funktionsträger und alle Ortsbrandmeister gehören, am Mittwoch eine zehn Punkte umfassende Liste mit Rücktrittsgründen vorgelegt haben. Ein Teilnehmer berichtete, es gehe nach seinem Empfinden um viele persönliche Probleme, er habe wenig sachliche Kritik gehört. Menschlich finde er die Vorgänge bedenklich. „Mit den Dreien funktioniert das nicht“, ist für einen anderen Sitzungsteilnehmer klar. „Da muss etwas passieren, das schadet sonst auch dem Bild der Feuerwehr in der Öffentlichkeit.“

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1029 vom 01.12.2018