Inhalt: Vertrag unterzeichnet - im nächsten Frühjahr geht es los an der Landwehr

Vertrag unterzeichnet - im nächsten Frühjahr geht es los an der Landwehr

  • Drei in einem Boot: Elke van Zadel von der Region Hannover, Bürgermeister Uwe Sternbeck (li.) und Fachbereichsleiter Jörg Homeier unterzeichnen den Vertrag zur gemeinsamen Sanierung der Landwehr.Drei in einem Boot: Elke van Zadel von der Region Hannover, Bürgermeister Uwe Sternbeck (li.) und Fachbereichsleiter Jörg Homeier unterzeichnen den Vertrag zur gemeinsamen Sanierung der Landwehr.
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Neustadt (dgs). Der Vertrag ist seit gestern unterzeichnet - der Baubeginn wird aber wohl doch erst im nächsten Frühjahr sein. Für knapp acht Millionen Euro wollen die Region Hannover, die Stadt und der städtische Abwasserbetrieb ABN gemeinsam die Landwehr von Grund auf sanieren. Drei Jahre werden die Bauarbeiten an der K 347 voraussichtlich dauern.

Damit steht für die Neustädter nach der Mecklenhorster Straße schon bald die nächste Großbaustelle an. Wiederum muss die Straße während der Bauphase in Teilabschnitten komplett gesperrt werden. Der Umleitungsverkehr von bis zu 15.000 Fahrzeugen täglich soll vornehmlich über die Siemensstraße und die Memeler Straße fließen.

Trotz aller zu erwartenden Belastungen - für Bürgermeister Uwe Sternbeck ist die Grundsanierung ein Muss. „So geht es nicht mehr weiter“, macht Sternbeck deutlich und verweist dabei vor allem auf die mangelnde Verkehrssicherheit für Radfahrer. Es werde eine schwierige Bauzeit, „aber danach haben wir erst einmal für Jahrzehnte Ruhe“, betont der Bürgermeister.

Der städtische Abwasserbetrieb will die Grundsanierung der Landwehr nutzen, um die Regenwasserkanalisation komplett zu erneuern. Auch die Schmutzwasserkanalanschlüsse an die Grundstücke werden neu verlegt, der Hauptkanal allerdings sei noch in Ordnung, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Bau, Jörg Homeier.

Elke van Zadel, Fachbereichsleiterin Verkehr bei der Region Hannover, hebt die Synergieeffekte des gemeinsamen Ausbaus hervor. Die Region hat jetzt - auch für die Stadt - erneut einen Förderantrag für GFVG-Mittel gestellt. Van Zadel rechnet in den nächsten Wochen mit einem positiven Bescheid.

Für die Region, die fünf Millionen der Kosten trägt, liegt die Förderung bei 60 Prozent, die Stadt Neustadt kann mit 75 Prozent Kostenübernahme für neue Gehwege, Bepflanzung und Beleuchtung rechnen.

Um die Belastung für das Unternehmen ASB an der Moorstraße in Grenzen zu halten, soll der Ausbau möglichst erst nach dem Hauptgeschäft beginnen, das etwa von Februar bis April läuft. Ansonsten wird der Schwerlastverkehr auch über Schneeren und Mardorf zum Unternehmen geführt werden.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2326 vom 11.07.2018