Inhalt: 40-Tonner hängt "gerade noch" in der Grabenböschung

40-Tonner hängt "gerade noch" in der Grabenböschung

LKW-Umleitung wird zeitweise voll gesperrt

  • Nur die Leitplanke und eine erstklassig gesicherte Ladung verhinderten, dass der 40-Tonner in den Graben kippt.  Foto: SeitzNur die Leitplanke und eine erstklassig gesicherte Ladung verhinderten, dass der 40-Tonner in den Graben kippt. Foto: Seitz
  • Vor der Bergung müssen Mitarbeiter einer Fachfirma den Auflieger erst noch entladen. Foto: SeitzVor der Bergung müssen Mitarbeiter einer Fachfirma den Auflieger erst noch entladen. Foto: Seitz
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Mariensee/Basse (os). Noch läuft der Verkehr einspurig, gegen 17 Uhr ist aber mit einer Vollsperrung zu rechnen. Auf der Kreisstraße zwischen Mariensee und Basse ist kurz nach 13 Uhr ein 40-Tonner in den Seitenraum geraten und nach rechts gegen die Leitplanke gekippt. Nur deren Pfosten und Bänder verhindern noch, dass der voll beladene Sattelschlepper einer rumänischen Spedition in den angrenzenden Graben kippt.

Bevor der schwere Lastzug geborgen werden kann, muss er zunächst entladen werden. Eine Spezialfirma bereitet das derzeit vor. Von den Mitarbeitern gab es ein besonderes Lob für den Fahrer. "Die Ladung ist erstklassig gesichert, sonst läge das Gespann längst im Graben", sagt einer von ihnen.

Gegen 16 Uhr begannen die Arbeiter Hülsen an den Rädern zu befestigen, über die der 40-Tonner dann per Kran geborgen wird. Weil auf der Kreisstraße wenig Platz ist, sei keine einfache Bergung möglich, sagt einer der Bergungsfachleute.

Während der Vollsperrung bleibt für den Umleitungsverkehr nur der Weg über Mandelsloh und Helstorf, weil sich zeitgleich durch die gesperrte Mecklenhorster Straße nur für in Richtung Hannover fahrende Lastwagen über 7,5 Tonen eine Ausweichmöglichkeit bietet.

Seit der Verkehr über 7,5 Tonnen nicht mehr über die B 6-Leinebrücke fahren darf und die Umleitung durch die Dörfer führt ist das bereits der dritte Vorfall, bei dem ein LKW in den Seitenraum kippt.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 2304 vom 07.02.2018