Inhalt: Umleitungsverkehr wird gerechter verteilt

Umleitungsverkehr wird gerechter verteilt

Kernstadt solidarisch mit den Dörfern

  • Der Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen soll demnächst zumindest in einer Richtung durch die Kernstadt geführt werden, um die Dörfer zu entlasten.  Foto: Gade-SchnieteDer Schwerlastverkehr über 7,5 Tonnen soll demnächst zumindest in einer Richtung durch die Kernstadt geführt werden, um die Dörfer zu entlasten. Foto: Gade-Schniete
Bild von

Neustadt (dgs). Für den letzten Bauabschnitt der Mecklenhorster Straße, der im Januar beginnen soll, sind bereits Gespräche mit der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau wegen der Ausweisung der Umleitungsstrecke angelaufen. „Es gibt einfach keine gute Umleitung“, macht Stadtsprecher Benjamin Gleue mit Blick auf die stark belasteten Dörfer Suttorf, Basse und Empede deutlich.

Die sollen jetzt aber durch eine bessere Aufteilung des Verkehrs entlastet werden. Darüber hätten sich die betroffenen Ortsbürgermeister in einem gemeinsamen Gespräch bereits geeinigt. Die Kernstadt wolle sich „solidarisch“ zeigen, berichtet Gleue. So soll der Schwerlastverkehr von der Abfahrt Himmelreich über die Nienburger Straße bis zur Kreuzung Herzog-Erich-Allee und dann über die Löwenbrücke und die Hannoversche Straße wieder auf die Bundesstraße 6 geleitet werden. „Ein Nadelöhr wird sicher die Bahnhofskreuzung werden“, so der Stadtsprecher. Für die Ortsdurchfahrten der Dörfer, die an manchen Tagen von bis zu 1.000 LKW befahren werden, würde diese Umleitungsvariante aber eine deutliche Entlastung bedeuten.

In der Zeit der Öffnung der Mecklenhorster Straße rechnet die Stadt ohnehin damit, dass auch LKW über die McDonalds-Abfahrt die kürzere Strecke durch die Innenstadt nehmen werden. Aber das sei ja dann spätestens mit Beginn des dritten Bauabschnitts vorbei, hofft der Stadtsprecher.

Für die Stadt ist eine offizielle Vereinbarung mit dem Land über die Umleitungsstrecke wichtig, da nur dann Regressforderungen für sanierungsbedürftige Straßen oder Gebäude gestellt werden können.

Seite drucken DruckenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 977 vom 02.12.2017