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Marie-Louise Hoffknecht hat ihren „Caruso“ - genannt „Dickie“ - nach fünf Monaten wieder. Foto: Seitz |
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Schneeren (os). Obwohl bei Familie Hoffknecht bereits mehrere Katzen innerhalb der vergangenen Jahre verschwunden sind, lief auch nach Kater „Dickie“ wieder eine große Suchaktion an. Das Tier war am 21. August mittags am Eismannsberg verschwunden, auch Plakate an Bäumen und Schildern halfen nicht. „Die Ungewissheit ist jedes Mal ein ungutes Gefühl“, sagt Rainer Hoffknecht. Seine Tochter Marie-Louise setzte sich schließlich durch und meldete das gechipte Tier bei einem Suchregister. Am Mittwoch letzter Woche kam dann der kaum noch erwartete Anruf. „Dickie“ war aufgetaucht und konnte in Stolzenau bei einem Tierarzt abgeholt werden. Der Mediziner war stutzig geworden, als ein Mann den Kater als Katze vorstellte und ihn kastrieren lassen wollte. „Dem Mann war Dickie im Oktober zugelaufen, er vertrug sich aber nicht mit dessen Kater“, hat Hoffknecht erfahren. Wegen des „falschen Geschlechts“ meldete der Tierarzt die Chipnummer des Katers, das Register informierte dann die Schneerener Familie. Die ist froh, ihren „Dickie“ wiederzuhaben. Der heißt eigentlich „Caruso“ und handelte sich den Spitznamen durch die Folgen seines guten Appetits ein. Bei der Abholung erkannte Dickie vor allem Marie-Louise sofort wieder und nahm direkt Tuchfühlung auf. „Er ist auf keinen Fall von allein bis Stolzenau gelaufen“, ist Rainer Hoffknecht sicher. „Über 30 Kilometer und die Weserüberquerung - unmöglich.“ Durch die Plakate in Schneeren fiel zudem auf: „Hier sind noch mehrere Katzen verschwunden, mindestens fünf innerhalb weniger Monate, zuletzt am 19. November“, weiß Hoffknecht. Er hofft, dass unbekannten Menschen oder Fahrzeugen künftig mehr Aufmerksamkeit zuteil wird. Auch wenn Katzen mal von allein verschwinden, diese Häufung ist dem Schneerener suspekt.
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