Inhalt: Ortsfeuerwehr trainiert den Ernstfall

Ortsfeuerwehr trainiert den Ernstfall

  • Unter Anweisung von Einsatzleiter Florian Gebhard (2.v.li.) arbeiten die Feuerwehrmänner mit dem hydraulischen Rettungsgerät, um am Unfallfahrzeug das Dach abzutrennen. Foto: HakeUnter Anweisung von Einsatzleiter Florian Gebhard (2.v.li.) arbeiten die Feuerwehrmänner mit dem hydraulischen Rettungsgerät, um am Unfallfahrzeug das Dach abzutrennen. Foto: Hake
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Esperke (ha). Was macht die Feuerwehr, wenn es gekracht hat? Das demonstrierten eindrucksvoll die Brandschützer am Sonntagmorgen mit einer Übung am Schafstall. Unter der Leitung von Ortsbrandmeister Martin Hemme zeigten die Mitglieder der Ortswehr, welche Mittel und Möglichkeiten ihnen zur Verfügung stehen, um bei einem Verkehrsunfall verletzte Personen aus einem Fahrzeug zu befreien. Das Übungsszenario, ein Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug und einer eingeklemmten Person, wurde vom Ortsbrandmeister Martin Hemme und Peter Gebhard vorbereitet. Erst wenige Minuten vor dem Übungsbeginn erfuhr Florian Gebhard, dass er den Einsatz leiten soll. Beim Eintreffen bot sich für ihn und die Rettungskräfte folgendes Szenario: Ein Fahrzeug war gegen einen Baum geprallt und der Fahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt.

Die Übung sollte dazu dienen, insbesondere die jüngeren Mitglieder mit dem hydraulischen Rettungsgerät und dem richtigen Vorgehen bei einem Unfall vertraut zu machen.

„Solche Einsätze haben wir nicht oft und da ist es wichtig, dass alle Aktiven gut ausgebildet sein sollten“, sagt der Ortsbrandmeister. Dass jeder Einsatz anders ist und die Tücken im Detail stecken, erfuhren die Feuerwehrmannen bereits nach wenigen Minuten. Bei einem französischen Automodell lässt sich beispielsweise die Motorraumhaube nur von der Seite der Windschutzscheibe her öffnen, um die Batterie abklemmen zu können. Aufmerksam verfolgte der Ortsbrandmeister mit seinen Schiedsrichtern den Ablauf und ihm fiel gleich auf, dass sich zunächst niemand um den Verletzten, dargestellt von Jugendfeuerwehrmitglied Maximillian Wirsing, kümmerte. Damit ist der Zweck der Übung erfüllt, denn aufgetretene Mängel können so abgestellt werden. Nach der Übung gab es dazu eine Nachbesprechung im Feuerwehrhaus.

Die Feuerwehr hatte sich für die angekündigte Übung mehr interessierte Zuschauer gewünscht. „Vielleicht kommen die nächstes Mal“, hofft Hemme, der weitere Übungen im Jahreslauf ankündigte und rechtzeitig die Bevölkerung erneut einladen wird.

Seite drucken DruckenSeite versenden VersendenSeite teilen Teilen Ausgabe-Nr. 1995 vom 15.02.2012

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